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"Tag des offenen Hofes"

wieder im Sommer 2017

- mit Kunsthandwerksmarkt

von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Nandus

In der Gestalt ähneln Nandus den Straußen Afrikas so sehr, dass sie in älterer Literatur auch als „südamerikanische Strauße“ bezeichnet wurden. Es gibt jedoch einige auffällige Unterschiede. Zunächst ist selbst der Große Nandu sehr viel kleiner als ein Strauß, wird er bei einer Höhe von 1,4 m doch nur halb so groß. Das maximale Gewicht ist abhängig von der jeweiligen Unterart. Die kleinste Unterart erreicht ein Körpergewicht bis zu 20 Kilogramm, während eine in Argentinien verbreitete Unterart bis zu 50 Kilogramm wiegen kann.

Nandus haben einen befiederten Hals und Kopf, während dieser beim Strauß nackt ist. Wie die meisten anderen Laufvögel haben Nandus drei Zehen an jedem Fuß; beim Strauß sind es nur zwei. Die Flügel der Nandus sind die größten aller Laufvögel. Zwar kann ein Nandu aufgrund seines viel zu hohen Eigengewichts nicht fliegen, die Flügel können aber dazu benutzt werden, im schnellen Laufen das Gleichgewicht zu halten. Zudem trägt jeder Flügel eine scharfe Kralle, die als Waffe eingesetzt werden kann.

Nandus sind zwar nicht so schnelle Läufer wie die afrikanischen Strauße, können aber beachtliche Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreichen. Zudem sind sie gute Schwimmer, die problemlos einen Fluss überqueren können.

Der Ruf des Nandus ähnelt eher dem Brüllen einer Raubkatze als dem Laut eines Vogels. Dieser Ruf klingt wienan-du und gab dem Tier den Namen. Vor allem Hähne stoßen ihn während der Balz aus. Ansonsten erzeugen Nandus heiser klingende Warnrufe und, verbunden mit Drohgebärden, ein Zischen.

Nandus sind in den Ländern Argentinien, Chile, Paraguay, Uruguay, Brasilien und Bolivien heimisch – der Darwin-Nandu zudem im südlichsten Zipfel Perus. Sie bewohnen offene, savannenähnliche Lebensräume, sind also Bewohner der Pampa, des Chaco, des patagonischen Tieflands und der Hochebenen der Anden. Der große Nandu bevorzugt dabei tiefere Lagen in wärmeren Klimaten, während der Darwin-Nandu auch in großen Höhen bis 4500 m sowie im subpolaren äußersten Süden Südamerikas leben kann.

Nandunachwuchs 2013Nandunachwuchs 2013

 

Rostgans

Die deutsche Bezeichnung „Rostgans“ leitet sich aus der rostbraunen Körperfärbung ab. Ähnlich hat sich die lateinische Bezeichnung entwickelt. Ferrugo ist das lateinische Wort für Eisenrost. Die GattungsbezeichnungCasarca dagegen ist ein Lehnwort aus dem Russischen. Im Russischen wird der Begriff „Kasarka“ allerdings für die Gänse der Gattung Branta verwendet

Beide Geschlechter sind intensiv rostbraun oder rostgelb gefärbt und haben einen heller gelblichen oder weißen Kopf. Die Vorderflügel sind weiß oder weißlich, Schwingen und Schwanz sind schwarz. Dies ist in der Regel nicht erkennbar, wenn sie am Boden laufen. Bei schwimmenden Rostgänsen sind die weißen Vorderflügel an den Körperseiten als weißer Langsstreifen mitunter sichtbar. Bei fliegenden Rostgänsen ist der Konstrast zwischen den weißen Vorderflügeln, den schwarzen Schwingen und dem schwarzen Schwanz jedoch sehr auffällig. Ihr Flug ist sehr geschickt. Sie sind auch in steilem und alpinem Geländer sehr wendige Flieger. Man kann sie häufig beobachten, wie sie auf Warten sitzen.

Beide Geschlechter sind sich sehr ähnlich. Das Männchen ist an seinem schmalen schwarzen Halsring vom Weibchen unterscheidbar. Dieses Merkmal ist jedoch nur während der Fortpflanzungszeit auffällig, wenn das Männchen das Prachtkleid trägt. Im Ruhekleid fehlt der schwarze Halsring auch beim Ganter gelegentlich völlig oder ist nur angedeutet. Als weiteres Unterscheidungsmerkmal gilt, dass der Kopf bei den Weibchen etwas heller ist als bei den Männchen und fast weiß wirken kann.

Männchen sind etwas schwerer als die Weibchen. Sie haben ein durchschnittliches Gewicht von etwa unter 1,4 Kilogramm, während die Weibchen im Schnitt 1,2 Kilogramm wiegen.

 

Nonnengans / Weißwangengans

 

 Die Weißwangengans (Branta leucopsis), wegen des Kontrastes zwischen weißem Gesicht zum schwarzen Scheitel, Nacken und Hals, der an die traditionelle Tracht katholischer Nonnen erinnert, auch als Nonnengans bezeichnet, ist eine Art der Gattung Meergänse (Branta) in der Familie der Entenvögel (Anatidae). Sie wird nicht in Unterarten, jedoch in drei getrennte Populationen aufgeteilt.

Die Weißwangengans brütete früher ausschließlich an der russischen Eismeerküste. Seit den 1970er Jahren hat sie auch den Ostseeraum besiedelt und zählt mittlerweile auch zu den Brutvögeln Mitteleuropas. Sie ist nach wie vor jedoch überwiegend ein Wintergast, der meist als Einzelvogel oder in kleinen Trupps in Gesellschaft von Saat- und Blässgänsen beobachtet werden kann. Zu den Merkmalen dieser Gänseart zählt eine enge Bindung an die Meeresküsten, die besonders im Winter ausgeprägt ist sowie das Brüten in Kolonien unterschiedlicher Größe auf Felsvorsprüngen an der Meeresküste und an Flüssen. Die Kolonien finden sich dabei häufig in unmittelbarer Nähe von Greifvogelhorsten.
Weißwangengänse sind sehr stimmfreudig. Ihr Ruf ist überwiegend ein einzelner schriller und einsilbiger Ruf, der bellend wirkt. Er klingt wie „rrak“, „Kak“, „guak“ oder „gock“. Aus der Ferne kann der Ruf mit Hundegebell verwechselt werden. In den Trupps halten die Weißwangengänse mit leisen gedämpften „wachau“ oder „mach-mal“ miteinander Kontakt.
Weißwangengänse sind gesellig und schließen sich oft anderen Gänsearten an. Die Schwärme zeigen keine besondere Formation. Während des Flugs stoßen sie heisere Rufe aus. Diese hören sich wie "gäk gäk gäk" an. Die Stimmen großer Verbände erinnern von weitem an Hundegebell.

Weißwangengänse leben vor allem von kurzem Gras. Sie bevorzugen beim Äsen unter anderem Andel undQueller, also Pflanzen, die in Salz- und Brackwasserwiesen heimisch sind. Sie fressen aber auch die Knospen, Blätter und Kätzchen von Weiden. Einen beträchtlichen Teil der Nahrung besteht auch aus tierischen Lebewesen wie verschiedenen Crustaceen, Wasserinsekten und wahrscheinlich auch Mollusken.

 

 

 

Diamanttaube

Diamanttauben erreichen eine Körperlänge von 19,5 Zentimetern und wiegen durchschnittlich 45 Gramm. Sie haben damit in etwa die Größe einer Lerche. Der Geschlechtsdimorphismus ist nur sehr gering ausgeprägt. In der Regel weist das Gefieder des Weibchens am Hinterhals und am Mantel etwas mehr Braun auf.

Kopf und Brust sind schiefergrau, die Flügeloberdecken sind dagegen rehbraun mit weißen Sprenkeln. Diese feinen, weißen, runden Flecken waren namensgebend. Der Bauch und die Unterschwanzdecken sind aufgehellt. Der Schwanz ist im Verhältnis zum Körper sehr lang. Die mittleren vier Schwanzfedern sind graubraun mit einer dunkleren Spitze. Die äußeren Schwanzfedern sind an ihrer Basis weiß. Die Iris ist orangerot. Auffällig ist der nackte, leuchtend rote Augenring.

Der Ruf der Diamanttaube ist leise gurrend, oft gurrt das Männchen zweimal nacheinander ein kurzes gru-gru, wonach das Weibchen meist mit einem rauen gruuh antwortet. Die Rufe sind langsam und wirken auf den Menschen klagend. Während der Balz stelzt das rufende Männchen den Schwanz und fächert ihn auf.

Diamanttauben sind Bewohner offenen Waldlandes und von Baum- und Strauchsavannen. Sie sind auf die Nähe von Wasser angewiesen. Sie halten sich tagsüber am Boden auf. Lediglich nachts und während der Ruhephasen des Tages sitzen sie in den Zweigen von Bäumen und Sträuchern. Anders als viele andere australische Vogelarten suchen sie während der heißesten Zeit des Tages nicht den Schatten auf, sondern hocken sonnenbadend auf der Erde. Diamanttäubchen fressen überwiegend die feinen Samen verschiedener Gräser und nehmen ihre Nahrung nahezu ausschließlich am Boden auf. Zu ihrem Nahrungsspektrum zählen allerdings auch Ameisen. Die Fortbewegung am Boden erfolgt in kleinen und schnellen Trippelschritten.

Diamanttauben sind Freibrüter, die ihr loses Nest aus Gräsern und Ästchen in den niedrigen Zweigen eines Baumes oder Strauches errichten. Bei der Balz verbeugt sich das Männchen mehrfach vor dem Weibchen. Der Schwanz wird dabei senkrecht angehoben und gefächert. Diese Balzgesten sind von rau klingenden Kurrlauten begleiten. Der Kopulation geht ein Schnäbeln der beiden Partner voraus. Am Nestbau sind beide Elternvögel beteiligt. Meist sammelt das Männchen das Nistmaterial, das vom Weibchen dann verbaut wird. Das Gelege besteht meistens aus zwei Eiern, die 13 Tage lang von beiden Elternvögeln bebrütet werden. Die Nestlingszeit beträgt 11 bis 12 Tage.

Die Jungtauben haben, wenn sie aus dem Nest fliegen, noch nicht die vollständige Größe erreicht und auch der Schwanz hat noch nicht seine volle Länge erreicht. Wenn sie flügge sind, werden sie immernoch von den Elternvögeln gefüttert, bis sie selber fressen können. Die Jungtauben geben fiepende Laute von sich, die an Hühner- oder Entenkücken erinnern. Diamanttäubchen sind bereits mit drei bis vier Monaten geschlechtsreif. Dies ist unter Tauben ungewöhnlich früh.

 

 

 

Lachtauben

 

 

 

 

 

 

 

Die Lachtaube hat eine Größe von etwa 27 cm und muss immer den schlanken, beweglichen Typ einer Wildtaube zeigen.

Artenmerkmale

Beide Geschlechter haben gleiche Farb- und Zeichnungsanlagen. Auffallendes Artenmerkmal ist bei grauer Grundfarbe ein schwarzes Nackenband, dieses bis gut an die Halsseiten reichend. Größere Aufmerksamkeit sind den angegebenen Unterschwanzfarben einschließlich der Keilfarbe zu, um Kreuzungstiere bei der Begutachtung heraus zu finden. Dieses bezieht sich auf den zusammengelegten Unterschwanz.

 

Australische Schopftaube

Die Spitzschopftaube erreicht eine Größe von 31 bis 36 Zentimeter und wiegt 150 bis 250 Gramm. Das augenfälligste Merkmal ist der aufrichtbare grau-schwarze Federschopf, der für die Art namengebend ist. Hinterkopf, Hals, Nacken und Bürzel sind größtenteils von bräunlich grauer Farbe, die an den Seiten des Halses in ein blasses Rosa übergeht. Der Kopf und die Vorderseite des Halses sind hellgrau. Die Oberschwanzdecken sind schwarzbraun, schwach grün und purpur schillernd, mit fast weißen Spitzen. Die Armschwingen sind grau mit deutlicher, schwarzer und blassrosa bis gelbrauner Zeichnung. Die meisten größeren und die inneren Armschwingen schillern grün, bronze oder rosa und enden in weißen Spitzen. An der Unterseite herrscht ein helles Grau vor, Blassrosa an den Seiten der Brust und den Flanken. Der Schnabel ist grau-schwarz, Beine und Füße sind rosarot. Die Augen sind von einem breiten, roten Ring umgeben. Die Geschlechter sehen sich sehr ähnlich und sind äußerlich kaum zu unterscheiden.

Spitzschopftauben werden verhältnismäßig häufig in Volieren gehalten. Die geschlechtsreifen Männchen gelten jedoch als aggressiv, so dass die Zusammenstellung eines passendes Paares als schwierig gilt. Sie benötigen eine große Volieren mit viel Sonneneinstrahlung und können mit anderen Taubenvögeln nicht vergesellschaftet werden. Hier müssen wir die Meinung ändern, da wir 3 Paare haben und jedes Paar mit Diamanttauben oder Grünflügeltauben vergesellschaftet sind. Die Diamanttauben dürfen sogar ohne Probleme auf den Schopftauben sitzen.

Unsere Schopftauben werden mit Taubenfutter und Kanarienfutter gefüttert, welches sie sehr gerne annehmen. 

 

 

 

Zebrafinken

Als Ziervogel wird überwiegend der Australische Zebrafink gehalten. Die domestizierten Vögel sollen gemäß dem Bewertungsstandard für Zebrafinken 12,5 cm lang sein. Sie erreichen ein Gewicht bis zu 40 Gramm und bei einigen Exemplaren auch darüber. Sie sind damit größer und schwerer als ihre wild lebenden Artgenossen.

Als „Australischer Prachtfink“ wird er von vielen Züchtern als Ausstellungsvogel ständig weiter "geformt" und in seinem farblichen Erscheinungsbild variiert. Über 50 anerkannte Farbschläge sind durch Zucht entstanden, die in der Natur nicht vorkommen. So z. B. Pastellfarben und Schwarzwangen. Hier haben die Hähne einen schwarzen Wangenfleck anstelle des rötlichen. Auch die Hennen zeigen diesen Wangenfleck, der sonst als Geschlechtsmerkmal für die männlichen Zebrafinken gilt.

Die Wildform des australischen Zebrafinken besiedelt, bis auf einige Küstenbereiche, den gesamten australischen Kontinent. Als Bewohner trockener Regionen kann er sich nicht an Nässe und hohe Luftfeuchtigkeit anpassen. Vorzugsweise leben Zebrafinken in der Nähe von Wasserstellen, die sie, wenn es geht, mehrmals täglich zum Baden und Trinken aufsuchen. Andererseits können sie notfalls auch mehrere Wochen ohne Wasser auskommen. Bei länger andauerndem Wassermangel verdickt sich das Blut und der Harn wird hochkonzentriert. Dadurch wird dem Körper für die Ausscheidung der harnpflichtigen Stoffe weniger Wasser entzogen.

Auch in Bezug auf sehr hohe und niedrige Temperaturen sind sie sehr anpassungsfähig. Von 10 Grad Celsius abwärts wird es jedoch problematisch.

Zebrafinken sind gesellige Vögel, die in der Natur üblicherweise außerhalb der Brutzeit in großen Schwärmen leben. In Gefangenschaft sollten sie mindestens paarweise gehalten werden. Eine Haltung zu dritt führt meist zu heftigen Beißereien. Wird die Anzahl erhöht, steigt auch die Verträglichkeit untereinander. Die eingeschlechtliche Haltung, also nur Hähne oder nur Hennen, ist möglich.

Zebrafinken ernähren sich vor allem von Grassamen, aber auch von Samen zweikeimblättriger Pflanzen und Insekten, die sie auch im Flug erbeuten können. Für die Käfighaltung werden fertige Mischungen Exotenfutter angeboten. Sie bestehen aus unterschiedlichen Hirsesorten, Glanz (Phalaris canariensis) und Nigersaat (Guizotia abyssinica). Zusätzlich sollten Mineralien und/oder Grit (zerstoßene Muschelschalennommen. Kopfsalat sollte vermieden werden, da der Schadstoffanteil zu hoch ist.

 

 

 

Kanarien

Der Kanarienvogel ist etwas größer als sein wilder Vorfahre, der Kanarengirlitz. Gesangs- und Farbkanarienvögel sind etwa 13,5 cm bis 14,5 cm groß. Positurkanarienvögel gibt es von 11 cm bis 23 cm Länge. Der Kanarienvogel zeichnet sich durch eine harmonische Finkenform – mit einem rund geformten Kopf und einem kurzen Kegelschnabel – aus.

Die bekannteste Gefiederfarbe der Kanarienvögel ist das „Kanariengelb“. Jedoch gibt es heute eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Gefiederfarben (z. B. weiß, rot, braun, hellbraun). Die rote Farbe entstand durch die Einkreuzung des Kapuzenzeisigs. Einige Züchtungen tragen auch eine Haube oder haben besondere Gefiederfrisuren.

Der Flug des Kanarienvogels ist auffallend wellenförmig und entspricht damit dem Flugbild der Finken.

Der Kanarienvogel ist die einzige Unterart des Kanarengirlitzes. Den nächsten Verwandten stellt der Girlitz. Weitere nahe Verwandte sind beispielsweise Kapuzenzeisig, Birkenzeisig und Stieglitz.

In einem engen Zusammenhang mit dem Gesang steht das gut ausgeprägte Hörvermögen der Kanarienvögel. Die optimale Empfindlichkeit reicht von 3200 Hertz (Hz) bis 4000 Hz. Die untere Hörgrenze liegt bei 1100 Hz und seine obere bei 10000 Hz. Der Kanarienvogel kann zudem Tonfolgen unterscheiden, im Gedächtnis speichern und wiedergeben. Deshalb kann er den arteigenen und angezüchteten Gesang lernen. Er kann Töne und Tonfolgen anderer Vögel nachahmen und auch fremde Geräusche in seinen Gesang einbinden.

Ein Kanarienvogellied beginnt mit einem variablen, leisen Eingang von ein paar Silben und gipfelt in einer sehr lauten Tour aus harten absteigenden Elementen. Das Männchen singt recht lange, aus vielen Touren oder Phrasen aufgebaute Strophen. Die Strophe beginnt mit einem variablen, leisen Eingang von ein paar Elementen und gipfelt in einer sehr lauten Tour aus harten absteigenden Elementen. Den Wildvögeln fehlen allerdings im Gegensatz zum Harzer Roller die tiefen Phrasen, die auf züchterische Selektion zurückzuführen sind. Dafür kann der Kanarengirlitz bis zu 400 Elemente beherrschen und singt damit vielfältiger als die Zuchtformen. Dennoch muss in beiden Fällen die Vielfalt der Klangeinheiten erlernt werden, die ein Leben lang erweitert werden kann.

 

 

 

Bronzeflügeltaube

 

Die Bronzeflügeltaube (Phaps chalcoptera) ist eine Art der Taubenvögel. Sie kommt in drei Unterarten ausschließlich in Australien vor. Ihren Namen verdankt sie den Flecken auf ihren Flügeldecken. Diese Flecken schimmern je nach Lichtverhältnissen grün, türkis, bronzefarben bis purpur.

Die Bronzeflügeltaube erreicht eine Körperlänge von 33 bis 35 Zentimetern und ist damit die größte Art innerhalb der Gattung der Bronzeflügeltauben. Ihre Größe entspricht in etwa der einer Haustaube, allerdings ist ihre Körpergestalt etwas gedrungen. Der Kopf ist im Verhältnis zur Körpergröße klein. Der Geschlechtsdimorphismus ist nur gering ausgeprägt.

Die Männchen der Bronzeflügeltaube haben eine hell ockerfarbene Stirn. Der Oberkopf und der Nacken sind braun. Von der Schnabelbasis verläuft ein dunkler Streif zum Auge. Über das Auge und unterhalb vom Auge zum Ohrfleck verlaufen je ein weißer Streifen. Die Wangen und die Halsseiten sind bläulichgrau. Die Kehle ist grauweiß bis weiß. Der Mantel und der Rücken sind dunkelbraun. Die einzelnen Federn weisen blasse gelbbraune Säume auf, so dass das Gefieder der Körperoberseite stark gesprenkelt wirkt. Die Brust ist matt weinrot. Die Unterschwanzdecken sind grau.

Die äußeren Flügeldecken sind blaugrau und haben große, bronzegrün bis bronzerot schillernde Flecken. Diese sind auf den geschlossenen Flügeln in Querreihen angeordnet. Der Schnabel ist dunkelgrau, die Füße sind rötlich.

Weibchen unterscheiden sich von den Männchen durch eine etwas grauere Stirn. Ihnen fehlt der Glanz auf dem Oberkopf und ihre Flügeldecken glänzen eher grünlich.

 

 

Grünflügeltaube

 

Die Grünflügeltaube (Chalcophaps indica), auch Glanzkäfertaube oder Emeraldtaube genannt, ist eine Art der Taubenvögel. Ihr Verbreitungsgebiet ist Australasien. Sie kommt in mehreren Unterarten in diesem großen Verbreitungsgebiet vor.

Die Grünflügeltaube erreicht eine Körperlänge von 26 Zentimetern und wiegt zwischen 80 und 100 Gramm.[1]Ein Geschlechtsdimorphismus ist vorhanden, jedoch nicht sehr ausgeprägt.

Bei den Männchen der Nominatform sind die Stirn und ein Augenbrauenstreif weiß. Bei den Weibchen ist dieses Merkmal nicht so ausgeprägt. Es fehlt auch bei einigen Unterarten wie beispielsweise der Australischen Grünflügeltaube (Chalcophaps indica chrysochlora). Der Oberkopf und der Nacken sind blaugrau. Der Hals sowie die Kopfseiten sind rotbraun. Der obere Rücken ist graubraun und geht dann in ein leuchtendes Grün über. Die Flügel sind ebenfalls grün. Rücken- und Flügel schimmern kupfer- bis bronzefarben. Der Bürzel ist grau. Der Bauch und die Flanken sind rötlich grau. Die Brust ist dagegen dunkel rotbraun.

Der Schnabel ist rot. Die Iris ist dunkelbraun. Der Augenring ist schmal, unbefiedert und rot.

 

 

 

Karlifornische Schopfwachtel

Die Schopfwachtel (Callipepla californica), auch Kalifornische Schopfwachtel genannt, ist eine Art aus der Familie der Zahnwachteln. Es werden vier Unterarten unterschieden, die anhand der Färbung der Körperoberseite differenziert werden. Sie verdanken ihren Namen der Federhaube, die bei beiden Geschlechtern vorkommen.

Schopfwachteln erreichen eine Körperlänge von 23 bis 25 Zentimeter. Männchen und Weibchen sind ähnlich gefärbt, das Federkleid der Weibchen ist jedoch etwas matter, das Männchen hat zusätzlich einen schwarzen Kehldeckel und eine Gesichtsverzierung. Die Körperoberseite und der der Kopf sind graubraun. Der Schopf weist weiße Federspitzen auf. Der Hals und die Brust sind blaugrau. Die bräunlichen Flanken weißen längliche schmale weiße Streifen auf. Der Bauch und die Unterschwanzdecken sind gelbbräunlich mit einer schwarzen Schuppenzeichnung

Jungvögel ähneln den adulten Vögeln, ihnen fehlt aber noch die auffällige schwarze Schuppenzeichnung auf dem Bauch. Der Schopf ist kürzer und ihm fehlen die weißen Federspitzen.

 

 

 

Chinesische Zwergwachtel

 

Die Zwergwachtel (Coturnix chinensis) ist eine Vogelart aus der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae), die zur Ordnung der Hühnervögel (Galliformes) gehört. Mit einem Gewicht von nur 45 bis 70 Gramm und einer Körpergröße von ca. 14 cm sind die Zwergwachteln die kleinsten Hühnervögel.

Zwergwachteln werden seit langer Zeit in China als Ziervogel gehalten. Gebräuchlich war es, diese während der Winterzeit in den Rocktaschen mitzuführen, um sich an ihnen die Hände zu wärmen. Der früher gebräuchliche Gattungsname Excalfactoria (=die Wärmende) verweist auf diese Praxis.

Nach Europa wurden die Vögel bereits 1794 eingeführt. Sie sind bis heute beliebte Ziervögel. Unterschätzt wird allerdings regelmäßig der Platzbedarf, den diese kleinen Vögel benötigen. Für eine artgerechte Haltung sollte die Voliere nicht kleiner sein als ein Quadratmeter.

Quelle: Alle Daten aus Wikipedia. Dort können Sie alles auch noch genauer nachlesen, da diese nur Ausschnitte sind.