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"Tag des offenen Hofes"

wieder im Sommer 2017

- mit Kunsthandwerksmarkt

von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Ohikis

 

Ohiki ist eine südjapanische Zwerghuhnrasse, die zu den Langschwanzhühnern gehört. Die Rasse war anfänglich bekannt unter dem Namen Minohiki-Chabo und ist seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts in Kōchi nachweisbar. Seit 1995 sind sie in Deutschland anerkannt.

Es ist ein tiefstehendes, einfachkämmiges Zwerghuhn mit üppiger und schleppender Sattel- und Schwanzgefieder.  Der Schwanz soll voll und üppig befiedert; breit und in sich gewölbt; angehoben getragen; die sehr langen und schmalen Sichelfedern mit weichen Schäften reichen bis zum Boden und bilden ausgereift eine Schleppe.

 

Rassemerkmale Henne:

 

Durch die waagerechte Körperhaltung erscheint die Henne im Stand etwas tiefer und in der Flügelhaltung waagerechter als der Hahn. Die gewölbt angehobenen Steuerfedern sind voll abgedeckt, sodass der Schwanz im Abschluss gut gerundet ist und leicht angehoben getragen wird. Sattel- und Schwanzdeckgefieder erscheint etwas locker. Kleiner Stehkamm.

 

 

 

Thüringer Zwergbarthuhn

Fotografiert von Iris BlankFotografiert von Iris Blank

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 Die Thüringer Barthühner entstammen dem westlichen Teil des Thüringer Waldes. Als Anpassung an das rauhe Mittelgebirgsklima entstand der Backenbart gegen Wind und Kälte. 

Der lebhafte Landhuhntyp war im 18. Jahrhundert in den Klein- und Kleinsthöfen des Gebietes weit verbreitet und waren als "Pausbäckchen" sehr beliebt. Im kargen und armen Thüringer Wald wurde lange Jahre auf gute Legeleistung, Wetterfestigkeit und spar-samsten Futterverbrauch selektiert. 
Daher sind Thüringer Barthühner eifrige Selbstversorger und scharren viel. 
Es siedelten nach dem Bauernkrieg und nach dem Dreißigjährigen Krieg viele aus Böhmen und angrenzenden Slowenien stammende Flüchtlinge im Thüringer Wald. Es ist zu vermuten, dass die Flüchtlinge unter ihrer wenigen Habe auch einige Hühner mitbrachten, die den böhmischen Landhühnern mit Bart entsprachen. Durch Kreuzung mit bodenständigen Landhühnern, die dort "Otterköpfchen" genannt wurden, entstand die Rasse der Thüringer Barthühner. Auffälligstes Rassemerkmal ist der ungeteilte Bart, der an den Seiten "Pausbäckchen" bildet. Er verdeckt die Ohrscheiben und die nur angedeuteten Kehllappen. Auf dem rundlichen Kopf sitzt ein zu ihm passender einfacher und gleichmäßig gezackter Kamm, der in seiner Form einen flachen Bogen beschreibt und im Nacken nicht aufliegen darf. 
Der Hals wirkt bei den Thüringer Barthühnern gedrungen und kurz, ist leicht gebogen und erscheint nach hinten verdickt zu sein. Bei älteren Hennen entsteht häufig eine Halskrause, die die Qualität des Tieres jedoch nicht mindert. Brust und Bauch sind voll und breit entwickelt. In Zusammenhang mit dem flachen Rücken entsteht so der Eindruck einer Landhuhntypische Walzenform, die sich nach hinten leicht neigt. Der Schwanz wird leicht angehoben getragen, ohne steil zu wirken. Der Hennenschwanz setzt breit an den Rücken ohne Absatz an und endet ebenso breit, jedoch ohne zu fächern. Die Schenkel sind dicht anliegend befiedert, sodass sie noch hervortreten und sichtbar sind. Wer Thüringer Barthühner halten will, sollte einen geräumigen Auslauf zur Verfügung stellen können. Dann ist die Aufzucht der frohwüchsigen Küken kaum mit Problemen verbunden. 
Wir halten die Thüringer Zwergbarthuhn in chamoise-weiß getupft.